Ein wichtiger Termin in unserem Projekt, an dem viele unterschiedliche Partner mitwirken mussten, war der Anschluss des Grundstückes an das Mediennetz der Stadt. Schmutz- und Regenwasser müssen vom Grundstück in die öffentlichen Entsorgungsleitungen eingeführt und Trinkwasser, Strom und Telefon müssen in das Grundstück eingeleitet werden. Die entsprechenden Anträge waren rechtzeitig gestellt. Die Stadt beauftragt einen Generalunternehmer, der alle Anschlussarbeiten inkl. Tiefbau koordiniert und durch die jeweiligen Firmen ausführen lässt. Dafür muss die Straße vor unserem Grundstück für jeweils eine Woche halbseitig gesperrt werden und der Verkehr per Ampelschaltung vorbeigeleitet werden. Für unseren Bauablaufplan bedeutet das, dass 14 Tage im und am Haus nicht gearbeitet werden kann, weil keine Zufahrt- und Anlieferungsmöglichkeit gegeben ist.

Vor dieser Aktion hatten wir gehörigen Respekt, zumal die Straße in diesem Zeitraum selbst als Umleitungsstrecke für zwei Einfallstraßen nach Freital fungierte. Mit Verkehrschaos war zu rechnen. Zu unserem Erstaunen liefen diese zwei Wochen relativ geräuscharm und entspannt ab, auch wenn dem einen oder anderen Verkehrsteilnehmer im Feierabendverkehr der Geduldsfaden arg strapaziert wurde. Die Gewerke arbeiteten zuverlässig und termingetreu ihre Aufträge ab und so hatten wir am 30. September alle Medien im und am Grundstück. Saubere Arbeit von den städtischen Unternehmen.

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