Heute erhielten wir die Nachricht, dass der Kellerbauer die Arbeiten am ersten Arbeitspaket abgeschlossen hat. Davon haben wir uns nach Dienstschluss natürlich sofort selbst überzeugt. Und das Ergebnis? Wirklich solide. Also jedenfalls soweit wir das mit unserem begrenzten Baufachwissen überhaupt einschätzen können. Fassen wir zusammen:

  • Bodenplatte ist gegossen
  • Kelleraußenwände stehen und sind mit Ortbeton verfüllt
  • tragende Kellerinnenwände stehen
  • Betontreppe ist eingebaut
  • Filigrandecken sind aufgelegt und mit Ortbeton verfüllt
  • Fugen sind rohbaumäßig geschlossen
  • Außendämmung im später erdangefüllten Bereich ist verbaut
  • Lichtschächte an Fenstern des HWR und des Gästebades sind montiert

Natürlich sind auch Fehler passiert:

  • Elektro-Leer-Rohre sind an einer Wand falsch positioniert
  • Durchführung für Mehrsparteneinlass wurde vergessen
  • Durchführung für Schmutzwasserentsorgung sind in der falschen Höhe angebracht
  • Leerdosen für Deckenbeleuchtung in der Küche fehlen
  • schalungsglatte Wände, die wir roh lassen wollen, haben unsaubere Stellen

Im vorigen Beitrag hatten wir ja bereits geschrieben, dass die Verantwortung für diese Fehler relativ gleich verteilt ist. Bemerkenswert ist, dass die Fehler des Kellerbauers ohne wirkliche Diskussion von diesem und auf dessen Kosten korrigiert werden. Und nicht nur das: die zwei zusätzlichen Kernbohrungen, die auf unsere Kappe gehen, hat der Kellerbauer gleich ohne Zusatzkosten mit erledigt. Außerdem will er uns Vorschläge machen, wie die schalungsglatten Oberflächen der Innenwände so behandelt werden können, dass wir trotzdem den Sichtbeton im Küchenbereich haben werden. Ausführung ohne Zusatzkosten. Daumen nach oben! Das ist kundenorientiert und mehr als fair.

Bei allem konstruktiv, hilfreich und agil: unser Bauleiter. Unsere Einschätzung ist die, dass nach all dem Unerfreulichen, nach all dem teilweise Unverschämten und auch Unsachgemäßen die Verpflichtung unseres Bauleiters für unser Projekt die bislang einzige wirklich gute Maßnahme unserer Baufirma war. Und er ist auf dem besten Weg, die vielen Scharten, die seine Kolleginnen und Kollegen gekerbt haben (und leider immer noch kerben), wieder auszuwetzen.

One thought on “Meilenstein Kellerbau/ Untergeschoss

  1. rpi

    Mittlerweile ist der Tiefbauer damit beschäftigt, die Noppenbahn zum Schutz des Untergeschosses im erdangefüllten Bereich anzubringen und eben diesen Bereich wieder mit Material aufzufüllen. Die Zisterne ist eingebracht. Alles wird nun verdichtet und es entstehen eine Einfahrt und Stellplätze auf Straßenniveau. Damit kann das Gerüst gestellt werden und die temporären halbseitigen Absperrungen auf der Straße sind fortan überflüssig.

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