Eine unserer besten Entscheidungen war, mit der Gartenplanung zu beginnen, obwohl das Grundstück noch nicht beräumt – also völlig verwildert und zugewachsen – war und unsere Baufirma keinerlei Anstalten machte sich mit dem nötigen Ernst um unser Bauprojekt zu kümmern. Aber der gesunde Menschenverstand sagte uns, dass wir uns bei unserem schwer zugänglichen Hanggrundstück frühzeitig Gedanken machen müssen was die Formung des Geländes anbelangt, Terrassen, Treppe, Kellerausgang, Abstützung zu den Nachbarn. Denn das sind alles Arbeiten mit schweren Baugeräten, die man nur mit der entsprechenden Zufahrt zum Grundstück erledigen kann, die z.B. der Tiefbauer und der Kellerbauer ganz am Anfang der Bauphase benötigen.

Wir hatten auf der Messe „Haus 2015“ im Februar in Dresden Kontakt zu einer Gartenplanerin und füllten später einen Fragebogen aus, mit allen Dingen, die uns in unserem künftigen Garten wichtig sind. Außerdem sandten wir den Höhenplan vom Grundstück und den Lageplan, auf dem das künftige Haus grob eingemessen war. Kurz darauf trafen wir uns mit der Planerin auf dem Grundstück, kämpften uns durch Brombeergestrüpp und Brennnesseln und versuchten nun vor Ort Details aus dem Fragebogen zu erläutern, entwickelten erste Ideen zum Sichtschutz, Sitzplätzen in Abhängigkeit vom Stand der Sonne und von der Art der Bepflanzung. In den nächsten Wochen wird die Gartenplanerin uns einen Entwurf vorlegen.

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